Shakuhachi-Abend mit Heike Schalek

Die Shakuhachi ist eine Bambusflöte, deren Name so schlicht ist wie ihr Erscheinungsbild: Er gibt ihre Rohrlänge wieder - ein Shaku und acht Sun, also ca. 55 cm. Die Shakuhachi wird aus einem Bambusrohr gefertigt, das weitgehend naturbelassen und mit 5 Löchern versehen ist. Sie war früher ausschließlich das Instrument der wandernden ZEN-Mönche ("Komusô") und wurde nicht als Musikinstrument, sondern als Werkzeug zur Erleuchtung angesehen. Dementsprechend strahlt die Musik dieser Zeit und Tradition eine tiefe Ruhe und Konzentration aus. Shakuhachi-Musik scheint oft einfach, manchmal geradezu simpel, ohne grosse Virtuosität zu sein, beeindruckt aber vor allem durch die Vielfalt ihrer Klangfarben. Heutzutage ist sie zumeist als Ensemble-Instrument zusammen mit der Koto oder der Shamisen zu hören, wird aber in jüngster Zeit zunehmend wieder als Soloinstrument entdeckt.
 
Am 25. April 2003 stand in der Kulturscheune Viernheim die Shakuchi im Mittelpunkt - und die Künstlerin und Japanologin Heike Schalek, die sich während ihres 8-jährigen Japanaufenthaltes in ihrer Freizeit der Bambusflöte gewidmet hat. Frau Schalek stellte in Form eines Vortrags mit musikalischen Live-Einlagen die Geschichte der Shakuhachi und auch moderne Stilrichtungen vor.

Frau Schalek in Aktion Frau Schalek in Wort... ...und in Ton
Shakuhachi im Knien Auch Knien will geübt sein Hast Du Töne

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